
Im ganzen Elsass blühen zweisprachige Straßenschilder, die kein Problem darstellen, außer in Colmar, wo sie von ungebildeten Deutschfeinden beschmiert werden. Da sie keinen triftigen Grund haben, suggerieren einige, dass Deutsch die Sprache der Nazis sei. Deutsch ist die Sprache von Luther, Gutenberg, Goethe und der Brüder Grimm…
Französisch ist die Sprache Ludwigs XIV., der die Rheinebene mehrfach verwüsten und viele ihrer Bewohner massakrieren ließ. Französisch ist auch die Sprache von Pétain und seinen Kollaborateuren.
Warum greifen die Schmierer zweisprachiger Schilder das Elsässische und das Deutsche an, die Teil der elsässischen Geschichte und Kultur sind? Sie rufen einen Skandal aus, weil die Straßennamen ins Deutsche übersetzt würden. Das Gegenteil ist der Fall: Die ursprünglichen Ortsnamen der mittelalterlichen Altstadt von Colmar und der Viertel um 1900 sind deutsch.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Plünderer des Kulturerbes germanische Familiennamen tragen. Die fast food, hamburgers, cold case, shopping, prime time, battle, workshop, die die französische Sprache verschmutzen, stören sie also nicht?
Jahrbuch 1920: Neue und alte Straßenbenennungen in Colmar

Im Gegensatz zu dem, was die deutschfeindlichen Gegner glauben machen wollen, wurden die Straßenschilder nicht ins Deutsche, sondern ins Französische übersetzt. Frühere Bezeichnung: Türkheimer Strasse / Neue Bezeichnung: Rue de Turckheim
Seit Urzeiten tragen im Elsass die Berge, Seen, Flüsse, Wege, Wälder, Felder, Wiesen, Städte und Dörfer deutsche Namen, ebenso wie die meisten Einwohner .
Die ursprünglichen Toponyme der Straßen im mittelalterlichen Colmar und in den Vierteln um 1900 sind deutsch. Die französischen Straßennamen sind daher Übersetzungen.
Colmar, eine freie deutsche Reichsstadt, wurde 1697 gegen ihren Willen von Ludwig XIV. annektiert (Vertrag von Rißwick). Nikolai Klein (1638-1703) Chronist, Lehrer am Gymnasium und lutherischer Prediger aus Colmar erklärte:
« Es fällt uns schwer aus einem freyen Reichsland uns in einer Knechtischen Stand unter fremder Obrigkeit versetz zu sehen ».
Danke an Michel Audiard, für die Zeile aus dem Film Les Tontons flingueurs, « Les cons, ça ose tout, c’est même à ça qu’on les reconnaît » Dummköpfe trauen sich alles zu, dafür erkennt man sie sogar !
COLMAR FRANZISIERT

Das Altar von Mathias Grünewald im Museum Unterlinden
