Für den Roman national waren alle Elsässer-Lothringer deutschfeindlich. 18.000 von ihnen hätten die Grenze überschritten, um in die französische Armee einzutreten und gegen ihre deutschen Landsleute zu kämpfen. Andere seien desertiert, um die Seiten zu wechseln.
Vor dem Krieg von 14/18 gehörten viele Deutsche, darunter 7.500 Elsässer-Lothringer, der Fremdenlegion in den französischen Kolonien in Afrika und Asien an. Sie konnten sich nicht verpflichten, um gegen Deutschland zu kämpfen, da sie bereits Soldaten waren.
Nach der Kriegserklärung rekrutierte die Fremdenlegion 30.000 Freiwillige für die Dauer des Krieges (EVDG) aus 50 Ländern, um die deutsche Armee in Frankreich zu bekämpfen. Es ist unmöglich, dass zwei Drittel der Truppen aus Elsass-Lothringen stammten.
· Während des Krieges kämpften 8.600.000 Soldaten in den Reihen der französischen Armee, 1,4 Millionen verloren ihr Leben.
· Rund 8600 gebürtige Elsässer-Lothringer kämpften in den Reihen der französischen Armee, 1400 verloren ihr Leben.
· Weniger als 1000 Elsässer-Lothringer waren für die Dauer des Krieges freiwillig verpflichtet, 148 verloren ihr Leben.

Um das Leben der Poilus zu sparen, hielt sich Frankreich nicht an die Haager Konvention, da 2/3 der Elsässer-Lothringer an die Westfront geschickt wurden, um gegen ihre deutschen Landsleute zu kämpfen.
Das Haager Abkommen vom 18. Oktober 1907, das 1910 von Frankreich anerkannt und 1916 Gesetz wurde, verbietet es jeder kriegführenden Partei, die Staatsangehörigen des gegnerischen Landes zu zwingen, gegen dieses Land zu kämpfen.
